Anwalt – Gebühren ?

Bundesgerichtshof, Urteil vom 24.05.2007 – IX ZR 89/06
BGH: Rechtsanwalt muss grundsätzlich auf Höhe der Anwaltsgebühren ungefragt nicht hinweisen
Hinweispflicht in besonderen Ausnahmefällen
Nur in besonderen Ausnahmefällen könne sich nach Auffassung des Bundesgerichtshofs eine Hinweispflicht ergeben, etwa wenn die Höhe der vom Auftraggeber zu zahlenden Gebühren das von ihm verfolgte Ziel wirtschaftlich sinnlos mache. Dabei seien neben der Schwierigkeit und den Umfang der anwaltlichen Aufgaben und dem Gegenstandswert auch die Bedeutung der Angelegenheit für den Mandanten sowie dessen Vermögensverhältnisse ( ggfls PKH-Beratungshilfe?) und seine Erfahrung im Umgang mit Rechtsanwälten zu berücksichtigen.
Siehe aber: Anwaltsblatt 1994, 34, 35 (Prinzip des sicheren Weges); OLG Koblenz, Urteil v. 6.4.2006 zu 5 U 531/05; zur anwaltlichen Obliegenheit s. BGH-Urteil vom 29.6.2006 zu IX ZR 76/04; NJW-RR 1990, 1214, 1241 (Prinzip der Kostenaufklärung).

Rosel Zierd oh – deshalb bekommen so viele Psychiatrie-Gefolterte so eine gepfefferte Rechnung vom Anwalt – sie sind in Not und nur ein Anwalt könnte Abhilfe schaffen.
Also müssen die Angehörigen berappen – wenn sie nicht wollen, dass sie sich schuldig fühlen für das Leid und die Not ihres Familienmitglieds.
Einkommen spielt da keine Rolle man kann ja borgen um den Anwalt zu bedienen. . .. Wenn es doch nur nützen würde . . . wenn ein Anwalt doch nur was bewirken könnte. . . das wäre schon mal hoffnungsvoll. Aber leider nützt nicht mal der Doktortitel des Anwaltes – um Psychiater und gläubige Richter von Recht und Unrecht zu überzeugen – sie tun, was ihnen gefällt. . . . bis zum Tod des Opfers – denn Ungehorsame Opfer, die ihre Gifte nicht schlucken wollen – müssen vernichtet werden – sonst ist der Staat gefährdet. . .
Man bedenke aber auch, dass auch Anwälte an der Not „verdienen“ die die Psychiatrie verursacht – sie sind also gar nicht so sehr daran interessiert, dass solche NOT  abgeschafft wird.  nur ein bisschen, damit die Mandanten weiterzahlen und andere Notleidende Mandanten werden. . . .
Das Prinzip  der Marktwirtschaft  . . . des blutrünstigen Kapitalismus. . .
Bundesgerichtshof, Urteil vom 14.05.2002 – XI ZR 50/01
BGH: Sittenwidrigkeit bei krasser finanzieller Überforderung, Übernahme allein aus emotionaler Verbundenheit und Ausnutzung der emotionalen Verbundenheit durch Bank Interesse der Bank am Schutz vor Vermögens-verschiebungen zwischen Ehegatten unerheblich.Eine Bürgschaftsübernahme durch einen Ehegatten ist nach §138Abs.1 BGB sittenwidrig, wenn der Ehegatte dadurch finanziell krass überfordert wird, die Übernahme allein aus der emotionalen Verbundenheit zum anderen Ehegatten erfolgte und der Kreditgeber die emotionale Verbundenheit ausnutzte
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