Übergriffe- Beschimpfungen – Verurteilungen gehören zum täglichen Leben

 – in dieser christlichen Kultur und ist so „normal“ wie essen und trinken.

Schon nach der Geburt wird das Neugeborene von einem Fremden beurteilt: ob es gesund oder krank sei, oder gar gehindert.

Eltern und Verwandten reden oft über das Kind auch in dessen Anwesenheit und „wissen“ von dessen Verhaltensweisen, die sorgen bereiten, die dem oder jenem Ahnen ähnlich wären – gerne gesehen oder auch nicht .

ErzieherInnen aus Kindereinrichtungen „wissen“ wie sich das Kind anders verhalten müsste, um angepasster zu sein.

LehrerInnen allerdings scheiben Be-Urteilungen unter jede Arbeit des Kindes, bezeugen die Wiederholungsfähigkeit des Kindes und ihre Gehorsamkeit auf dem jährlichen „Zeugnissen“.
Aber im Schul-Alter kommt die Ver-Urteilung durch sogenannte Experten dazu, die ganz genau wissen, dass das Kind nicht ihren Vorstellungen entspricht und das Kind deshalb chemisch angepasst werden muss – mit Ritalin oder anderen PsychoDrogen, die das kindliche Gehirn rechtzeitig verstümmeln damit es nicht klüger werden kann als die dummen Erwachsenen erlauben . . . die Angstbeißer.

Danach kommt die Be-Urteilungen durch Lehrmeister, Arbeitgeber oder Dozenten dazu. und die „freiwillige“ Beurteilung durch Freunde und Partner.

Die psychiatrische Be-Urteilung – ist dabei nur die Spitze des Eisberges aber auch die Krönung der Perversion.

Keiner der o.g. Be/Verurteiler hat den Mut oder das Selbstvertrauen, diesen Menschen ohne Vor-Verurteilung entgegenzukommen. Und noch weniger – Mut und Selbstvertrauen in die Entwicklungs- und Lernfähigkeit des Menschen und in sich selbst.

Traurig und total abartig ist, dass Menschen aufgrund von Äußerlichkeiten wie Vermögen, Herkunft, Aussehen mehr vertraut wird als seinen Äußerungen oder Verhalten.

Wie kann diese Kultur dann die Persönlichkeitsentwicklung des Mit-Menschen fördern und fordern?!
Auch Bewerbungen für einen Anstellungvertrag ist ein Sammelsurium von belegten Vor-Verurteilungen aus der Vergangenheit von Fremden über den Bewerber – ohne Realitätsbezug was wichtiger genommen wird – obwohl dem ArbeitskraftKäufer per Gesetz ein halbes Jahr Probezeit zugesichert ist – verlangt er vom Bewerber: Seelenstriptis.

Dass den Be-Ver-Urteilungen, Zeugnissen immer und im hohen Maße die Ansichten, Wertungen, Einstellungen, eigenen Erfahrungen des Autors zugrunde liegen – spielt dabei keinerlei Rolle.

Das bewirkt letztendlich, dass Kinder darauf getrimmt werden, gute Zensuren zu bekommen – egal wie, als sich um Erkennen und Begreifen oder Aneignung von Fähigkeiten zu bemühen.

Die Eltern fragen nach den Zensuren – aber nicht danach, ob das Kind verstanden hat, was es gelehrt bekommt.

Und so finden wir heute höchst selten Menschen, denen ihr Beruf eine Berufung ist.
Und höchst selten Menschen, die aus ihrem kreativen Hobby eine Arbeitsstelle gemacht haben, also solche, die sich an ihrer Arbeitsstelle wohl fühlen und die so auch tiefe Befriedigung erfahren.

Aber wir finden mehr als genug Menschen, die um des Einkommens willen irgendwo jobben ohne Bezug zum Inhalt ihrer Tätigkeit.

Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass alle Psychiater die gleichen faulen Ausreden benutzen um ihre kriminellen und schädigenden Tätigkeiten zu vertuschen.
Würde es einem PsychiaterIn tatsächlich um Heilung gehen, dann müsste der PsychiaterIn sehr schnell bemerken, dass seine verordneten PsychoDrogen nur Zerstörung des Opfers verursacht und er/sie müsste sich schnellstens um andere Therapien kümmern und mehr Informationen anbieten – als nur die chemische Verstümmelung.
Aber es geht diesen Tätern um ihr Einkommen, um ihren Profit. Der Erfolg – das was aus ihrer Tätigkeit folgt – spielt im kapitalistischen Profit-Denken keine Rolle oder wird nur vertuscht – tabuisiert – geheim gehalten, die Verantwortung der Folgen auf Außenstehende abgeschoben.

Das geht aber nur so lange, wie diese Psychiater selbst von ihren Gläubigern und Fans entsprechend beurteilt werden und so lange Interessierte (Politiker, kranken Kasse Angestellte) zahlen mit Geldern, die ihnen nicht gehören und für die sie keine Rechenschaft ablegen müssen.

Auch das ist Teil des kapitalistsichen Wirtschaftssystems.
Karl Marx beschrieb dieses Phänomen anhand der Waffenproduktion.
Obwohl diese produzierten Waffen gegen die wertschaffenden Arbeiter eingesetzt werden und diese immer bedrohen – trotzdem produzieren die Arbeiter/Angestellten mit ihrer Arbeitskraft tötende Waffen.
Weil Unternehmer nur am Profit interessiert sind und Arbeitskraft-Verkäufer nur am Lohn.

Wenn der Profit mit chemischen Medikamenten gemacht wird oder mittels Zwangsverordnung von chemischen Giften und wenn Einkommen erzeugt wird durch den Verkauf der Arbeitskraft für die Ausübung von Gewalt und Folter gegen die Mit-Menschen – ist kein Unterschied.

Genau deshalb charakterisiert Karl Marx den Kapitalismus als unmenschlich, als blutrünstig.

Damit das Ausbeutungssystem funktioniert braucht es selbstverständlich entsprechende Lügen, halb Wahrheiten, Verleumdungen, ständig wiederholender Werbung, Suggestion und Manipulation.

Arbeitsstellenlose könnten ihre „freie Zeit“ nutzen für Informationen, für Bildung, für Aufklärung, für Persönlichkeitsentwicklung. – könnten – wenn, ja wenn sie nicht gedehmütigt, herabgesetzt, geächtet worden wären oder werden. . .  sondern gelernt hätten,  das beste aus ihrer Lebenssituation zu machen.

Warum tun sie das nicht ?

Weil Bildung nur gilt, wenn es dafür ein „Zeugnis“ anhand dessen man dann Einkommen erzielen kann ?

Gibt es nur deshalb so wenig Liebe und Verständnis unter den Menschen, weil damit kein Geld gemacht werden kann und solche Gefühle dem Profit/Einkommensbestrebungen nur hinderlich sind ?

Findet elternliche Versorgung nur deshalb keine gesellschaftliche Anerkennung, weil das kein Gelderwerb ist ?

Wir leben in einer Welt der Süchte, in einer Welt des Marktes, wo alles, aber auch alles zur Ware wird und geworden ist und wo alles nach Nutzen oder Vorteil beurteilt/bewertet wird. „Was nichts kostet, ist nichts wert“

Es kommt in dieser Gesellschaftsform nur darauf an, etwas als Geschäftsmodel zu konzipieren, was auch ohne zu haben wäre.
Z.b. Hunger
Durst
Bedürfnis nach Wohnen
Bedürfnis nach Kleidung
Bedürfnis nach Information
Bedürfnis nach Bildung
Bedürfnis nach Aufklärung
Bedürfnis nach Recht und Gerechtigkeit
Bedürfnis nach Sexualität und Partnerschaft, sozialen Kontakt
Bedürfnis nach Ablehnung alles Fremden
Bedürfnis nach Erniedrigung der Anderen zur Selbsterhöhung,
Bedürfnis nach Berauschen der Sinne, nach Drogen
Bedürfnis nach Heilung
Bedürfnis Religio
Bedürfnis nach Solidarität, nach Verständnis Gleichgesinnter
Bedürfnis nach Versorgung
Bedürfnis nach Macht oder Leiden
Bedürfnis nach Geltung und mehr Haben

Setze diesen natürlichen Bedürfnissen die Realität in der Marktwirtschaft dagegen !

Aber sind wir damit glücklich ?
Können wir damit leben ?
Können wir damit überleben ?

Wie können wir diesen allgegenwärtigen Markt aufbrechen. Bedürfnisse befriedigen ohne  Kauf und Verkauf ?

Einsicht ist der erste Weg zur Besserung – sagt das Sprichwort
und so ist „bewusst machen“ der Anfang von jeder Veränderung – nachdenken.

Nachdenken – das können nur Menschen. Menschen haben eben nicht nur einen Körper, Gefühle und Instinkte, sondern auch einen Kopf zum Denken.
Wir – alle – haben die Fähigkeit, aus einzelnen Informationen/Daten Zusammenhänge zu erkennen und Schlußfolgerungen zu ziehen.

Wir Menschen haben unseren Kopf nicht für den Friseur, sondern zum Denken.

Logisch, dass Denken nicht funktionieren kann unter Drogen-Betäubung/Lähmung.
Logisch, dass Denken weniger gut funktioniert unter Angst.

Aber trotz allem bleibt „denken“ die Lebens-Lern-Aufgabe, die für alle Menschen gleichermaßen gilt.

Nicht das Urteil oder das Zeugnis Fremder kann und darf relevant sein, sondern die eigenen Schlußfolgerungen und die eigenen Taten.

Denke nach . . . erkenne, was im Inneren die Welt zusammenhält.

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