der Prozess des Lebens ist ein Lernprozess

Das Leben besteht aus Hinweisen und Symbolen – wer sie wahrnimmt – verändert sich kontinuierlich – im LernProzess der Persönlichkeitsentwicklung – wer diese Hinweise aber verdrängt, verleugnet – abtut, als falsch beiseite schiebt – wird was erleben – er kommt aus dem Gleichgewicht – wird krank . . . Nun kann man ja – wie heute üblich – chemische Pillen schlucken oder sich die kranken Organe herausmetzeln lassen – aber davon ist man ganz sicher nicht gesund – sondern nur mehr aus dem Gleichgewicht – also mehr krank.

Besser und ehrlicher dagegen ist – wahr – zu nehmen, dass das eingeübte Rollenspiel – eben genau das ist – ein Rollenspiel – und das wahre, richtige, lebendige bewegende Leben irgendwo anders ist.

Auch wenn eine Erfahrung oder eine Enttäuschung weh tut – oder die Langeweile alles Lebendige absaugt – wir können gewiss sein, es wird uns nicht mehr Last aufgelegt, als wir tragen können – aber auch nur so viel wie nötig ist, um uns auf den rechten Weg zu bringen –

und das ganz sicher nicht durch drogendealende Psychiater oder gewalttätige Polizisten oder verlogene Politiker – nein – das erledigt unsere eigene Seele, unsere göttliche unsterbliche Seele. Es ist das Etwas, was unseren materiellen Körper lebendig macht. Das uns in Prüfiungssituationen schubst oder zur Ruhepause geleitet damit es nicht zu viel wird und wir zwischendurch durchatmen können und uns erinnern, lernen verstehen und begreifen.

Glück ist die Empfindung, wenn die Gedanken, der Körper mit seinen Gefühlen und Instinkten einig ist mit der göttlichen Seele. Wobei uns jedes „aha“ ein orgastisches Glücksgefühl beschwert.

Aber jedes ehrliche Wahrnehmen der Gefühle oder der Instinkte oder der Hinweise lässt uns augenblicklich ruhiger werden und ausgeglichen. Die Wut ist weg, wenn wir wahrnehmen, dass wir wütend sind – der Schmerz heilt, wenn wir wahrnehmen, dass wir Schmerz empfinden. Die Freude verdoppelt sich und strahlt aus, wenn wir Freude empfinden.

Damit ist nicht eine Show der Wichtigtuerei vor Dritten gemeint, sondern das stille wahr nehmen. Das was total ehrlich und wahr ist und was uns nur selbst betrifft und wir nur selbst empfinden. und was auch nur uns selbst angeht.

Persönlichkeitsreife Menschen sind bescheidene Menschen. Sie gieren nicht nach Anerkennung und schon gar nicht nach Ausstellung oder Auszeichnung. Sie sind.

Auch wenn jeder Mensch das Recht hat und das Recht haben muss – in den Augen Dritter Fehler zu machen. Umwege sind nötig und die Entwicklung ist eben ein Prozess – mit all seinen auf und ab.

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