militärische Gewalt gegen Einwohner

https://www.jungewelt.de/artikel/314496.verletzte-grundrechte.html

Granatwerfer, Maschinenpistolen, Sturmgewehre gegen die eigene Bevölkerung

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Erst wurden über 10.000 gewaltbereite Demonstranten für den Gipfel in Hamburg prophezeit, dann etablierte die Polizei die Zahl 8.000. Am Ende schritten hochgerüstete Polizeieinheiten gegen 1.000 Demonstranten (Angaben der Polizei) bei der »Welcome to Hell«-Demo am Donnerstag am Hamburger Hafen ein, weil die sich angeblich nicht demaskieren wollten. Augenzeugen berichteten allerdings, dass es lediglich einige hundert waren. Wer aber steckt hinter so einer Vermummung? Linksautonome Aktivisten? Staatsbeamte mit Spezialauftrag? Faschos und Hools? Oder Kriminelle? Klar dürfte jedenfalls sein: Wenn Tausende von militärisch auftretenden und hochgerüsteten Staatsbeamten mit ihren Granatwerfern, Schnellfeuerwaffen und Maschinenpistolen demonstrativ tagelang gegen alle, die ihnen auf der Straße begegnen, äußerst aggressiv vorgehen, geht es nicht um ein paar hundert Vermummte. Wenn unter solchen Umständen Häuser gestürmt, Menschen die Knochen gebrochen, Brände gelegt und Straßenzüge verwüstet werden, ist da keinesfalls etwas »aus dem Ruder gelaufen«, wie manche mutmaßen: Hier sollen nicht nur »Gewaltbereite«, hier sollen alle Demonstranten, Passanten, aber auch gar nicht anwesende Kritiker des Staates eingeschüchtert werden. Mit erstaunlicher Klarheit haben das in diesen Tagen mehrere Polizeisprecher und Politiker kundgetan. »Grundrechte einzuschränken ist nun mal Teil der Aufgabe und schützt die Demokratie vor zu großem Individualismus«, postete etwa die Hamburger Gewerkschaft der Polizei über Twitter am Mittwoch.

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2 Gedanken zu „militärische Gewalt gegen Einwohner

  1. Hier die ganze Wahrheit: Jouwatch hat mit Jörg Ristow in Hannover gesprochen. Er ist/war Pressesprecher des G20 Gipfels in Hamburg. Von einem Toten (Polizisten) während oder auf der Rückfahrt des Gipfels sei ihm nichts bekannt. Erst nachdem Jouwatch weiter bohrte, rückte Ristow mit der ganzen Wahrheit raus: Ja, es gab einen bedauerlicher Todesfall… Auf der Hinfahrt zum Gipfel sei ein Kollege an einem Herzinfarkt gestorben … Trotz Soforthilfe der eigenen Sanitäter … Er, der Herr Polizeisprecher Jörg Ristow (Tel-Nummer liegt vor), glaube aber nicht, dass der Tod des Polizei-Kollege was mit dem G20-Gipfel zu tun habe …

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