Man aus Gehirnen ebenso viel über die Psyche erfahren wie etwa aus dem Hoden über Erotik.

Guter Vergleich!
In dem Beitrag: „Ist die Psychiatrie eine aussterbende Disziplin?“ in dem Buch mit dem Titel „Entwicklungen der Psychiatrie“ steht folgender wirklich einleuchtende Absatz, Zitat:
„Wir haben also ein ernstes Abgrenzungsproblem nicht nur in der Sprache, sondern auch in der Sache.

Die deutschen Psychiater und darüber hinaus die in der Bundesärztekammer vertretene deutsche Ärzteschaft verschließen bislang vor diesem Problem die Augen.

Der goldene Schimmer auf den von der Psychopharmakaindustrie finanzierten Tagungen, ihrer Werbungen genannt Fortbildungen, der Glanz der Zeitschriften, dieser große und gut finanzierte Markt verführt offenbar dazu, dass man die Augen verschließt.

Außerhalb davon Stehende verhalten sich aber bereits so, als sei die Psychiatrie eine Leiche, und es komme nur noch darauf an, sich selbst genug vom Erbe zu sichern.

Und die Psychiater? Sie lassen sich von ästhetisch schönen Bildern von Gehirnen faszinieren.

Der Philosophiestudent dagegen lernt bereits im Anfangsunterricht, dass man aus Gehirnen ebenso viel über die Psyche erfahren kann wie etwa aus dem Hoden über Erotik.

Es gibt zwischen beiden gewisse Beziehungen.“
Quelle: Seite 34/35 hier: http://f3.tiera.ru/…/647000/d6bdfd7f6cbf78a0b98215644e2ae70a

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Dies sind Nachrichten des Werner-Fuß-Zentrums
im Haus der Demokratie und Menschenrechte
Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin
http://www.psychiatrie-erfahrene.de

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