Gewalt gegen Kinder

Im Missbrauchsskandal von Korntal bestätigen erste Untersuchungsergebnisse die Vorwürfe von Opfern: Danach hat es in den Kinderheimen der Evangelischen Brüdergemeinde jahrelang ein System der Gewalt gegeben.
SWR.DE

Sexismus – Politik

New post on Der Lindwurm

Von der blütenreinen Unschuld und den bösen fremden Männern – letzte Anmerkungen zum Fall Götz Schrage

by lindwurm

Je geschickter das fortschreitende soziale Unrecht unter der unfreien Gesellschaft der Zwangskonsumenten sich versteckt, desto lieber zeigt es im Bereich nicht-sanktionierter Sexualität seine Zähne und bedeutet den erfolgreich Nivellierten, dass die Ordnung im Ernst nicht mit sich spaßen lässt. (Theodor W. Adorno, „Das alte Unwahre“, 1964)

Die „Kronen Zeitung“, Österreichs auflagenstarkes Megaphon des ungesunden Volksempfindens, ist empört, und dieses eine Mal dürfte die Empörung nicht geheuchelt sein. Die Kampagne der Zeitung gegen den Wiener SPÖ-Bezirksrat Götz Schrage führte nicht zum erwünschten Ergebnis, nämlich zum erzwungenen Rücktritt des Politikers oder gar zu dessen Ausschluss aus der Partei. Die sozialdemokratischen Entscheidungsträger, die in ersten Reaktionen noch bereit schienen, dem von rechts aufgebauten Druck nachzugeben, kamen zu Sinnen, bremsten die Moral-Scharfrichter aus den eigenen Reihen ein und beließen Schrage unter der Auflage, in Zukunft behutsamer mit seinen Worten umzugehen und mit seinen Fähigkeiten als Fotograf Wiener Frauenprojekte zu unterstützen, im Amt. Ratio und innerparteiliche Solidarität obsiegten gegen Hysterie und blindwütiges Moralisieren. Das ist gut für die die Sozialdemokraten und schlecht für die „Krone“ und andere Agenten der Regression. Wenn der Verstand einsetzt, verliert die Hetze, verliert das Spiel mit meist unbewussten Ressentiments, verlieren Populisten und verliert die „Krone“.

Für Götz Schrage und die SPÖ ist der Fall damit ebenso erledigt wie für ÖVP-Generalsekretärin Elisabeth Köstinger, die Schrages Entschuldigung schon früh angenommen und sich den „Hängt-ihn-höher“-Rufen nie angeschlossen hat.

Causa finita also? Für mich nicht. Die Reaktionen auf ein tatsächlich harmloses Facebook-Posting haben nicht nur ein erschreckendes Unwissen über die Definition dessen, was Sexismus ist, an den Tag gebracht, sondern auch erneut gezeigt, wie schnell viele Leute ihren ansonsten durchaus vorhandenen Verstand auszuschalten bereit sind, sobald es um Sexualität geht. Und in Schrages Textlein ging es um Sexualität, nicht um Sexismus. Die Unfähigkeit oder auch der bösartige Unwillen, das voneinander zu unterscheiden, ist symptomatisch für eine Gesellschaft, die sich für ungeheuer frei und tolerant hält, die aber in weiten Teilen nach wie vor autoritär ist und daher für jedes überwundene Tabu ein neues einführt, auf dass der süße Wahn der eigenen moralischen Überlegenheit gegenüber dem Andersartigen ewig weiter gehen möge. Die Identifikation mit der herrschenden Moral, die die Moral der Herrschenden ist, wandelt sich allenfalls in Anpassung an sich ändernde Herrschaftsverhältnisse, doch ihr Wesen und Wirken, die Herstellung von Gruppenkonsens gegenüber dem Nicht-Identischen und somit die Versicherung gegenüber sich selbst und der Herrschaft, dieser keinesfalls gefährlich werden zu wollen und somit keine Schläge der Obrigkeit herauszufordern, bleiben bestehen.

An dieser Stelle möchte ich, dass wir uns noch einmal Schrages angeblich sexistisches Posting durchlesen: „Elisabeth Köstinger als neues Gesicht und neue Generalsekretärin einer neuen Bewegung? Aus autobiographischen und stadthistorischen Motiven möchte ich schon anmerken, dass die jungen Damen der ÖVP Inneren Stadt aus den frühen 80er Jahren, die mit mir schliefen, weil sie mich wohl für einen talentierten Revolutionär hielten, genauso aussahen, genauso gekleidet waren und genauso sprachen. Da hängt sicher noch ein Burberry Schal im Vorzimmer bei Elisabeth Köstinger. Ich muss das wissen als Experte.“ Man beachte die grammatikalische Konstruktion! Nicht er schlief mit diesen Frauen, sondern sie mit ihm. Das ist nicht dasselbe. Schrage gibt den Frauen sprachlich eine aktive Rolle. Diese Frauen haben, und nichts anderes ergibt eine ehrliche Textanalyse, aktiv ihre Sexualität ausgelebt, haben die Initiative übernommen, haben sich Schrage zur Befriedigung ihrer eigenen Lust ausgesucht. Eine Lustbefriedigung, bei der womöglich auch Klassengegensätze eine Rolle spielten, der Reiz des Verpönten, die Erotik des gesellschaftlich Unerwünschten, in diesem Falle eine Affäre von Bürgerfrauen mit einem „Proleten“, der noch dazu in einer damals bekannten Band spielte und damit der Alptraum aller gut bürgerlichen Schwiegermütter war. Auch die Reaktionen, die es in den vergangenen Tagen auf Schrages Facebookeintrag gab, erzählten viel mehr von Standesdünkel und Klassengegensätzen als von Sexismus. Bei vielen Wortmeldungen schwang recht deutlich jene Abscheu, jener Ekel mit, der Autoritäre bei dem Gedanken befällt, ein Mann, der nicht dazu gehört, der nicht Teil ihres „Stammes“ ist, habe sich „widerrechtlich“ an den „eigenen“ Frauen vergriffen.

Etliche Interpretationen von Schrages Posting lassen eher Rückschlüsse auf die Fantasien und Nöte der Interpreten zu als auf jene Schrages. Ein von mir ansonsten sehr geschätzter Wiener Schriftsteller schrieb dazu zum Beispiel dies: „Der Text sagt: Solche wie die habe ich schon gfressen. Solche wie die habe ich flachgelegt. Solche wie die habe ich abgehakt. So sehen die aus. Das ist eine von denen. Damit ist kein – wie manche insinuieren – selbstbestimmter Akt von Lust gemeint. Der Sex ist hier nichts als ein Triumph. Er wird erwähnt, um die politische Kontrahentin, die Frau der anderen Partie auf ihren Platz zu verweisen. Unter mir lag sie. Damals schon. Sie wird als Frau, die eine politische Person ist, nicht wahrgenommen, sie wird auch – um einem möglichen Einwand zuvorzukommen – nicht in ihrer freien Sexualität wahrgenommen, sondern auf ihre Sexualität reduziert.“ So kann eine Exegese natürlich auch aussehen, aber damit sie so aussieht, bedarf es Vorstellungen über Sexualität, in denen diese nie unbeschwert, nie frei, nie einvernehmlich oder gar weiblich initiiert und selbstbestimmt sein kann, sondern immer nur Gewalt, Unterjochung, Schändung. Allein schon, dass Frauen in dieser Interpretation stets „unten“ liegen, erscheint mir bemerkenswert und spricht für eine eingeschränkte, rigide Sicht auf Sexualität. Viele andere, die Schrages Posting als „sexistisch“ qualifizierten, extrapolierten eigene negative Erfahrungen oder erlagen schlicht der Verblendung, dass wo von Sex die Rede sei, auch Sexismus am Werk sein müsse, da Sex im Seximus ja drin stecke.

Die nun wieder deutlich zutage getretene Unschärfe des Sexismusbegriffs in dem Sinne, dass allzu viele ihn nicht richtig zu verwenden verstehen, ist gefährlicher, als man zunächst meinen könnte. Sexismus, also die Benachteiligung von Menschen aufgrund ihres biologischen oder angenommenen Geschlechts, wurde erst verhältnismäßig spät als eigene Problematik im Bezugsrahmen der ökonomischen Verhältnisse und deren Formung der Verhältnisse der Menschen zueinander erkannt. Zwar hat die sozialistische Theorie, vor allem in den Schriften Engels, Luxemburgs und Goldmans, bahnbrechende Arbeit geleistet, um Sexismus überhaupt erst theoretisch dingfest machen zu können, und in sozialistisch wenigstens inspirierten Staaten wie der Sowjetunion oder Israel gab es dann auch viel weitreichendere Versuche, sich einer Art von Geschlechtergerechtigkeit anzunähern als anderswo, doch hatten auch diese Versuche mit der Hartnäckigkeit von über Jahrhunderte eingetrichterten patriarchal-tribalistischen Vorstellungswelten zu kämpfen. Dennoch kam es in den 1960er Jahren zu einem nahezu globalen Erkenntnis-Schub in den der Aufklärung verpflichteten Kreisen von Philosophie und Soziologie, der das, was zuvor allenfalls höchst Gebildeten ersichtlich war, massenkompatibel verständlich machte, dass es nämlich für die Befreiung des Menschen unabdingbar ist, ihn aus primitiven Ideenwelten heraus- und einem klareren Bild von sich und der Welt zuzuführen. Schon in den 70er Jahren wurde dieser Anspruch schwer erschüttert, als sektiererische Teile feministischer Ideologieproduktion damit begannen, Sexismus als Kampfbegriff zu reklamieren, der ausschließlich die Unterdrückung der Frau beschreiben sollte. War das angesichts der Tatsache, dass Sexismus sich in patriarchalen Gesellschaften wesentlich stärker gegen Frauen richtet als gegen Männer, zunächst durchaus nachvollziehbar, begann damit doch eine Entwertung und Entstellung des Begriffs, da er sehr schnell auch von Menschen verwendet wurde, die ihn nicht verstanden, womit ihm eine ähnliche Karriere als Idioten-Wort bevorstand wie dem „Imperialismus“.

Konservative und Rechte, deren gesamte Weltanschauung unter anderem auf realem Sexismus beruht, die also die angeblich natürlichen Hierarchien und Rollen der Geschlechter verteidigten, perpetuierten und neu erkämpfen wollten, erkannten rasch, dass simplere Gemüter beim Wort Sexismus sofort an Sex, also Sexualität denken und begannen, unterstützt von den schlichteren Geistern auf Seiten der Linken, den berechtigt negativ konnotierten Begriff auf alles anzuwenden, was mit Sex und Erotik zu tun hatte. Vor allem aber nutzten sie ihn dazu, Sexismus selektiv anzuprangern und projektiv in ihre rassistische und autoritäre Propaganda gegen alles Fremde, alles Nicht-Identische einzubauen. Endlich hatten sie ein Wort zur Hand, das aufgeklärt und „links“ klang, sich aber dazu missbrauchen ließ, die imaginierte Überlegenheit der eigenen „Kultur“ gegenüber dem ihrer Meinung nach abzuwehrendem Fremden zu betonen. Das ist kein ganz neuer Vorgang. Rassisten in den USA warnten seit der Abschaffung der Sklaverei immer wieder vor dem „sexuell aggressiven“ schwarzen Mann, den es nach unschuldigen weißen Frauen gelüste. Die Propaganda der Nazis zeichnete jüdische Männer als geile Verführer „arischer“ Mädchen. Schon die anekdotische Orientalistik hatte über Jahrhunderte Klischees von Muselmanen transportiert, die in ihren Harems gefangene Christinnen nötigten. All das war und ist gleichzeitig Reaktion und vor allem Projektion des sich seiner selbst nicht sichereren männlichen Ego auf Fremde, die vermeintlich all das tun, was man selber ganz gerne tun würde, und andererseits sexualisierte Angstlust, wie sie uns seit einigen Jahren wieder verstärkt in Fetischen wie dem oftmals rassistisch aufgeladenen „Cuckolding“ begegnet, bei dem es darum geht, dass ein Mann seiner (Ehe)Frau dabei zusieht, wie sie es mit anderen, oft einer anderen Ethnie zugehörenden und als sexuell aggressiv und „überlegen“ fantasierten Männern treibt. Wie tief derlei in der oft, aber nicht durchwegs männlichen Psyche steckt, zeigten auch die teilweise schon in Massenhysterie abgleitenden Reaktionen auf die Kölner Silvesternacht im Jahr 2015. Da entstand in den Wochen und Monaten danach ein dermaßen starker Sog rechtskonservativer bis rechtsextremer rassistischer Sexualneurose, dass selbst viele jener Menschen, die bis dahin noch alle sieben Tassen im Schrank hatten, anfingen, ihre Phantasmen über ach so andersartige arabische oder afrikanische Sexualität in die Öffentlichkeit zu tragen. Jedenfalls herrschte bald große Einigkeit, dass man es eindeutig mit Sexismus ganzer Ethnien zu tun gehabt habe, nicht aber mit sexualisierter Gewalt einzelner Täter und vor allem mit Trickdiebstählen, die sexuelle Übergriffe zur Ablenkung benutzten.

Jedenfalls ermöglichen es diese unzulässigen Ausweitungen und damit Entwertungen des Sexismus-Begriffs genau jenen gesellschaftlichen Kräften, die realen Sexismus als integralen Bestandteil ihrer Ideologie vertreten, ihr eigenes Wirken zu verschleiern und die real sexistischen Verhältnisse zu beschönigen.

300 000 Kinder in D werden zu Drogenabhängigen

Heimliches Pharma-Riesengeschäft: 300.000 Kinder in Deutschland werden zu Drogenabhängigen

Zahl der ADHS Diagnosen explodiert

Rund eine Million Kinder in Deutschland leiden am Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Syndrom ADHS. Rund 300.000 Kinder nehmen bereits Medikamente, welche tief in den Gehirnstoffwechsel eingreifen. Der Verbrauch des Wirkstoffs Methylphenidat, der im ADHS-Mittel Ritalin enthalten ist, stieg von 34 kg im Jahr 1993 auf rund 1.791kg im Jahr 2011 – ein Anstieg von über 5200 %! Der Mangel an alternativen Therapieangeboten zum Medikament Ritalin, die Unsicherheit und fehlende Selbstinformation sowie häufige Hilflosigkeit betroffener Eltern, lässt diese einfacher und schneller zu dem Medikament für ihr Kind greifen.

ADHS ist ein Sozialisationsmangel, keine Krankheit

Der Hirnfoscher Gerald Hüther ist der Ansicht, dass ADHS keine Krankheit ist, sondern dass betroffenen Kindern die Erfahrung der Zugehörigkeit zu sozialen Gruppen fehlt. Seine These steht im Gegensatz zu der schulmedizinischen Lehrmeinung, die besagt, ADHS sei eine angeborene Stoffwechselstörung des Gehirns.

Hüther kommt zu dem Schluss, diesen Kindern fehle die Fähigkeit zu geteilter Aufmerksamkeit. Kinder müssten die Erfahrung machen, gemeinsam mit anderen zu arbeiten oder etwas zu gestalten. Nicht nur Anerkennung zu erfahren, sondern ebenso wichtig ist das Training der Selbstregulation, damit Kinder lernen, von selbst zur Ruhe zu kommen. So würden Kinder lernen, ihre eigenen Impulse zu kontrollieren und sich auf die Gemeinsamkeit einzulassen.

Es geht also nicht primär um ein Defizit des Kindes, sondern um die Bedingungen, unter denen es aufwächst. Würden Kinder aus Sozialisationsmangel diese Erfahrungen nicht machen können, würden sie ihrer Entwicklung in der personalen Beziehung steckenbleiben und dann später im Kontakt mit anderen alles tun, um auf sich aufmerksam zu machen, eine direkte Beziehung herzustellen. Nicht selten sind diese Verhaltensweisen dann eben sehr störend für die schulische oder häusliche Gemeinschaft. Diese Kinder werden folglich häufig ausgegrenzt und reagieren mit Verhaltensweisen, die als ADHS Symptome bekannt sind.

Hektik, Stress, Überforderung und Reizüberflutung

Da heute im Gegensatz zu früher, aber auch zu Kindern, die auf dem Land leben, in vielen Familien Hektik und Stress herrschen, nimmt die Zahl der ADHS Kinder ständig weiter zu. Es bleibt zu wenig Zeit oder Wertlegung auf gemeinsame Aktivitäten und aktives Zusammenleben. Dies passiert auch eher, wenn Familienmitglieder für sich alleine Medien konsumieren, ohne dass es ein gemeinsames Erleben gibt. Viele Eltern glauben, sie müssten ihren Nachwuchs auch zuhause ständig stimulieren, was aber letztlich zu einer dauernden Überstimulation führt. Bei einigen Kindern setzt das zudem eine fatale Rückkoppelungsschleife in Gang: Je mehr Stimulation sie bekommen, desto mehr neue Reize brauchen sie.

Wenn man heute also in wachsendem Maß Aufmerksamkeitsprobleme bei Kindern beobachtet, dann hat das in erster Linie mit veränderten Umweltanforderungen zu tun. Die Intensität und Schnelligkeit der Wahrnehmungsanforderungen hat stark zugenommen. Die meisten Heranwachsenden können sich dem anpassen. Manchem Kind gelingt es aber schlecht, all diese Reize zu selektieren – also die wichtigen von den unwichtigen zu trennen, da es sich um sehr wahrnehmungsintensive, handlungsbereiten Kinder handelt. Es geht also nicht um eine Stoffwechselstörung oder um einen Mangel – tatsächlich ist das Gegenteil der Fall.

Eltern haben Angst, als Versager dazustehen

Viele Eltern haben Angst vor dem Vorwurf, sie hätten in der Erziehung und Betreuung ihrer Kinder versagt. Es ist für sie daher oft einfacher zu „akzeptieren“, dass ihre Kinder „unter einer Krankheit“ leiden und diese mit Medikamenten zu behandeln ist.

Auch viele Ärzte sind „froh“, dass sie mit der einfachen Gabe einer „Pille“ die Probleme schnell und einfach beheben können. Dabei ist es aber wichtig anzuerkennen und umfassend darüber aufzuklären, dass ADHS keine Krankheit ist, sondern eine gestörte Sozialisationserfahrung der betroffenen Kinder.

Bewusste Erziehung und alternative Heilmethoden anstatt Ritalin

Es ist wichtig, dass Eltern sich dessen bei der Erziehung und Betreuung ihrer Kinder klar sind und sich bewusst Zeit für gemeinsame Aktivitäten, Aufgaben und kreative Gestaltungen nehmen. Bei der Erziehung ist z. B. die sogenannte kommunikative Kaskade wichtig. Das bedeutet, Kindern nicht irgendwelche Appelle zuzurufen oder es anschreien nach dem Motto „Jetzt hör endlich auf!“ – sondern einen tatsächlichen Kontakt herzustellen, es zu berühren und ihm in die Augen sehen. Können Eltern diese Erziehung aber nicht leisten, müssen dies alternative psychotherapeutische und pädagogische Therapien nachholen, bei denen Kinder soziale Erfahrungen geteilter Aufmerksamkeit lernen. Neben der elterlichen Erziehung ist aber auch der schulische Kontext zu beachten. Es ist daher für Therapeuten wichtig, gemeinsam mit Eltern und Lehrern Lösungen zu erarbeiten und im Alltag umzusetzen.

Denn: Ritalin heilt nicht. Das Mittel bringt zwar für den Moment Erleichterung, ist aber keine Lösung. Die Diagnose ADHS wird in den üblichen Handbüchern zunächst nur als Verhaltensauffälligkeit beschrieben. Das Problem jedoch ist, dass Ärzte und Pharmaindustrie daraus eine Krankheit gemacht haben, die die Ursache des Problems beim Individuum beschreibt, anstatt in der Umwelt. Mit der Ritalingabe ist kurzfristig zwar eine akute Korrektur des Verhaltens möglich – das eigentliche Problem bleibt aber bestehen.

Pharma- und Gesundheitsindustrie verdienen kräftig

Bei der Einnahme von Ritalin wird die Dopaminwiederaufnahme im Gehirn gehemmt. Dadurch werden innere Handlungsimpulse gebremst und die Kinder „funktionieren“ besser. Die Psychopharmakologie bietet heute die Möglichkeit, mit Methylphenidat (dem Ritalin-Wirkstoff) auf das Verhalten von Kindern einzuwirken – und danach besteht große Nachfrage.

Ritalin ist jedoch eine bewusstseinsverändernde Droge und verhindert die geistige Verbesserung der Kinder. Indem es der Psychiatrie gelungen ist diese betrügerische „Therapie“ zu etablieren, bereichert sie sich jährlich an vielen Milliarden Euro – für ein Produkt, das für Betroffene, Eltern wie Therapeuten im mildesten Fall reine Zeitverschwendung, im schlechtesten Fall lebenszerstörend ist.

Methylphenidat ist ein zentralnervöses Stimulanz mit ausgeprägter Wirkung auf die mentalen als auch auf die motorischen Aktivitäten. Der Mechanismus, durch welchen Methylphenidat seine mentalen und verhaltensmäßigen Wirkungen bei Kindern ausübt, ist weder genau ergründet noch liegen schlüssige Beweise vor, welche aufzeigen, wie diese Effekte mit dem Zustand des Zentralnervensystems zusammenhängen.

Ritalin so gefährlich wie Drogen

Chronischer Missbrauch von Ritalin kann zu einer ausgeprägten Gewöhnung und psychischen Abhängigkeit mit abnormen Verhaltensweisen unterschiedlichen Ausmaßes führen. Wird das Medikament abgesetzt, ist eine sorgfältige Überwachung erforderlich, da es zu Demaskierung von Depressionen oder von Effekten chronischer Überaktivität kommen kann.

Die dauerhafte Einnahme des ADHS-Medikaments Ritalin kann den Hirnstoffwechsel deutlich verändern: Wie US-Forscher in einer Studie an Erwachsenen nachwiesen, entsteht mit der Zeit eine Toleranz gegen das Mittel. Das Absetzen der Arznei würde demnach die Symptomatik verstärken.

Kritiker befürchten, dass Kinder eine Abhängigkeit entwickeln und auch später als Erwachsene nicht mehr von Ritalin ablassen können. Hinzu kommt die Vermutung, das Kind durch die Medikamente dauerhaft zu verändern. Kindern würde ihre Kreativität geraubt, ihre Persönlichkeit könne sich nicht so entwickeln wie sonst. Letztendlich ist es ein starker Eingriff in die Psyche des Kindes um es der Gesellschaft anzupassen.

Die amerikanische Drogenbehörde stuft Ritalin als ebenso gefährliche Droge ein wie Heroin und Kokain. Ritalin macht ebenso stark abhängig und kann sich mit seinen Nebenwirkungen locker mit Crack messen. Mittlerweile sind weltweit Millionen von Menschen – meist Kinder und Jugendliche – Ritalin süchtig. Für den Hersteller Novartis ist das ein Milliardengeschäft.

Studie bestätigt bereits 1986 die Risiken von Ritalin

Bereits 1986 veröffentlichte das International „Journal of the Addictions“ eine Studie über sämtliche wissenschaftliche Publikationen, die sich mit den Nebenwirkungen von Ritalin auseinandersetzten. Es sind dabei über hundert unerwünschte Nebenwirkungen bekannt. Dazu gehören unter anderem: Paranoide Psychosen und Wahnvorstellungen, Halluzinationen, extreme Abkapselung, Angstzustände, Schlaflosigkeit, Suchtgefahr, psychische und physische Abhängigkeit, Nervenzuckungen und Verkrampfungen, Aggressivität. Wegen der Gefährlichkeit der Nebenwirkungen zählt die Behörde Ritalin sogar an dritter Stelle gleich hinter Heroin und Kokain auf und weist darauf hin, dass sie wegen ihrer stimulierenden Wirkung zu einer Abhängigkeit führt.

Setzt man Ritalin ab, führt das zu gedrückten bis depressiven Stimmungen, da die Rezeptoren so überreizt sind, das sie eine normale Neurotransmitterausschüttung, wie sie durch reale Erlebnisse zustande kommt, nicht mehr genügend stimulieren kann. Ritalin macht also, ähnlich wie Kokain, psychisch abhängig. Nach Absetzen von Ritalin kann es außerdem sein, dass die ADHS-Symptome massiver auftreten als vor Beginn der Medikation.

Ritalin verursacht gravierende Fehlfunktionen im kindlichen Gehirn. Es gibt in der Forschung Beweise durch einige wissenschaftliche Studien, dass Ritalin ein Schrumpfen des Gehirns oder andere permanente Schädigungen im Gehirn verursachen kann. Auch das Wachstum von Kindern kann durch Ritalin verzögert werden, indem es die Zyklen der Wachstumshormone stört, die von der Hirnanhangsdrüse ausgeschüttet werden.

Pharma-Lobby treibt Ritalin Verbrauch mit Kampagnen an

1996 deckte ein preisgekrönter Fernsehreport auf, dass die größte amerikanische Non-Profit-Organisation, die sich mit ADHS auseinandersetzt und Informationskampagnen an Schulen, öffentlichen Veranstaltungen und in den Medien betreibt, im geheimen vom Ritalin-Hersteller Novartis in Millionenhöhe gesponsert wurde. Es versteht sich wohl von selbst, dass diese Organisation Ritalin als bestes Mittel gegen Hyperaktivität empfiehlt. Dass dabei allerdings eine ganze Generation von Junkies entsteht, ist der Pharmaindustrie natürlich egal.

Ihre
Watergate.tv Redaktion

Macht braucht Kontrolle

[Psychiatrielager] 5/29/2017 06:06:00 vorm.
 Macht braucht Kontrolle!!“ http://www.nachdenkseiten.de/?p=19225
Wer untersucht das Personal auf deren geistingen Zustand???
Vitos Klinik eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus. Verkarrungen um ihre lügen, falsche Diagnosen gegenseitig zu bestätigen wie in unserem Fall????
Die Lügen und Intrigen der Pfleger in der Vitos Klinik Haina, Gießen und Riedstadt müssen hier öffentlich gemacht werden!
Liebe Angehörige die sogenannten Ärtze teilen ihnen fadenscheinig mit „wir sehen es sehr gerne das die Patienten Besuch bekommen!“ Das was Ihnen die Ärzte vorgaukeln und erzählen das sind zweierlei Dinge was sie tun werden ist das Gegenteil!
1. Glauben Sie diesem Personal nichts.
2. Das Personal erzählt Ihnen die Situation immer anders als sie tatsächlich  war.
3. Man sucht regelrecht nach Fehlern und fadenscheinige Gründe um Sie als Angehörige los zu   werden
4 Die wollen niemand entlassen, rechnen Sie damit, dass Telefonate vermutlich abgehört und auch die Besucherräume eventuell abgehört werden
5.meinem Sohn sind in der Klinik Wertsachen abhanden gekommen und zwar folgendes- Uhr, Jacke, Bargeld, Musik CD,Radio und andere Dinge!
 Dieser Artikel entspricht der Wahrheit, so geht man hier mit Menschen um, die man Patienten nennt. Tiere werden artgerecht gehalten wie ist es mit anscheinend kranken Menschen?
Die Vorwürfe von Seiten der Klinik  wie soll es anders sein  werden wie immer zurück gewiesen
An die Geschäftleitung der Vitos Klinik:
ich wollte Ihnen schon lange mitteilen, man kann nicht immer alles auf die psychische Störungen der Patienten schieben.
„Ich muss Sie als Rechtsanwalt darauf hinweisen, dass wir im Maßregelvollzug keinerlei rechtliche Handhabe besitzen, um wirkungsvoll auf die Durchführung des Maßregelvollzugs einwirken zu können. Hieraus wollen Sie ersehen, dass Sie im Maßregelvollzug rechtlich ohne jede Hilfe sind und ausschließlich auf die Beurteilung der Ärzte angewiesen sind, inwieweit diese aus medizinischen Gründen Ihre weitere Unterbringung im Maßregelvollzug für notwendig halten oder nicht. Jeder Arzt in einem Bezirkskrankenhaus ist daran interessiert, dass sein Haus voll ist, weil er für jeden Patienten Geld bekommt.“
Warum weisen dieVitos Klinik immer die Vorwürfe zurück?
Warum sieht das Ministerium vor allem Sie als Aufsicht keine Handhabe diese Zustände abzuschaffen?,
 Wie kann  es anders sein, dass der Betreiber alle Vorwürfe zurückweist; immer sind die Patienten schuld- ein rechtsfreier Raum eben
Vitos weist Vorwürfe zurück
Vitos-Pressesprecherin Martina Garg wies auf Anfrage des ECHO die Anschuldigungen zurück. Vitos verweist in einer Erklärung auf die psychische Erkrankung vieler Patienten, deren Krankheitsbilder oft sehr komplex seien. Im Forensik-Beirat werde regelmäßig ausführlich über die Arbeit der Klinik und auch über Wiedereingliederungsmaßnahmen berichtet, die bei vielen Patienten erfolgreich durchgeführt worden seien. Manche würden sogar ihren Führerschein machen und an Eingliederungsmaßnahmen für den ersten Arbeitsmarkt teilnehmen.
Die Klinik für forensische Psychiatrie Riedstadt sei kein rechtsfreier Raum, auch wenn einige Patienten das aufgrund der Schwere ihrer psychischen Störungen möglicherweise annehmen würden
Handelt die Vitos nach dem Motto

Bericht zum drohenden Zwangsbehandlungsgesetz

Psychiatrielager] Radiobericht zum drohenden Zwangsbehandlungsgesetz
Mad Pride Parade in Köln
Zum dritten Mal zogen am vergangenen Sonntag laut Zeitungsbericht des Kölner Stadtanzeigers über 200 Mad Pride Demonstranten durch Köln. Zitat: „Ohne Frage ein Hingucker war auch in diesem Jahr wieder das Krankenhausbett, das – komplett mit angeschnalltem Patienten – die Parade begleitete.“
Bilder der Demonstration hier: http://www.zwangspsychiatrie.de/bilder-der-mad-pride-parade-koeln/

Radiobericht zum drohenden Zwangsbehandlungsgesetz

Radio Dreyeckland hat am 23. Mai unter dem Titel: „Ausweitung der Zwangsbehandlung soll offenbar durchgewunken werden“ über das Gesetzgebungsverfahren berichtet:

Ohne viel Aufsehen in der Öffentlichkeit berät der Bundestag derzeit über ein Gesetz zur Ausweitung der Möglichkeit der Zwangsbehandlung auch auf Personen, die sich nicht in einer „freiheitsentziehenden Unterbringung“ befinden. Damit soll, so meinen die Befürworter, nur eine Gesetzeslücke geschlossen werden, denn Menschen, die aufgrund einer „psychischen Krankheit oder einer geistigen oder seelischen Behinderung die Notwendigkeit der ärztlichzen Maßnahme nicht erkennen“ müssten oder könnten nicht notwendig stationär untergebracht sein. Das Recht der PatientIn über den eigenen Körper auch gegen den Rat eines Arztes zu entscheiden bleibt unberücksichtigt, meint Martin Lindheimer vom Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener e. V. und weist auch auf die Möglichkeit hin, dass die Weigerung einem ärztlichen Rat zu folgen, selbst als Hinweis auf psychische Probleme gedeutet werden kann. Das Bestehen auf dem eigenen Willen könnte damit als Begründung herhalten, sich eben über den Willen des Patienten hinwegzusetzen. Die Klinik würde daran verdienen.

Wir können nur dringend empfehlen, sich das Interview mit Martin Lindheimer hier anzuhören, auch wenn darin der Punkt des geplanten Gesetzes unberücksichtigt geblieben ist, dass „Betreuer“ dann sogar mit Securitate Methoden Bevormundete aus deren Wohnung werden verschleppen lassen können.

Siehe auch dieses Link, diesen Brief von die-BPE an Bundestagsabgeordnete und diese veröffentlichte Stellungnahme des BPE.

—————————————————————-

Dies sind Nachrichten des Werner-Fuß-Zentrums
im Haus der Demokratie und Menschenrechte
Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin
http://www.psychiatrie-erfahrene.de

Geisteskrank? Ihre eigene Entscheidung!
Informieren Sie sich: http://www.patverfue.de

Bitte vormerken:
8.-12. Oktober Protest gegen den Weltkongress der Psychiatrie in Berlin.
Erklärungen und Details siehe Flyer-Zeitung: http://www.die-bpe.de/fiktive_wissensc

sind Pfleger in der Vitos Klinik Psychiatrie Riedstadt, Gießen, Haina Kloster unehrlich, sadistisch und brutal zu Patienten ?

[Psychiatrielager] Sind Pfleger in der Vitos Klinik forensische Psychiatrie Riedstadt, Gießen und Haina Kloster, unehrlich, sadistisch und brutal zu Patienten?
Mein Sohn während seines Aufenthaltes in der Forensische Psychiatrie Gießen Außenstelle von Haina Kloster hatte eine Bauchspeicheldrüsenentzündung ( Folge vom Medikamenten die wurden ihm in Psychiatrie gewaltsam hochdosiert verabreicht)und er musste deswegen operiert werden.

Das Leben von ihm war gefährdet und sie haben ihn nach sehr langer Zeit mit großen Schmerzen endlich in St. Josef Krankenhaus nach Gießen gebracht.

Zur Operation wurde er mit Handfessel und mit 2 Pfleger dorthin gebracht. Der Grund mit 2 Pflegern und Handfesseln hat folgenden:  um der Öffentlichkeit zu präsentieren, man habe es mit schwerst gefährlichen Menschen zu tun.

Die Ärzte vom St. Josef Krankenhaus ließen verlauten, dass Klaudiusz brav und ruhig ist. Er wäre freundlich und überhaupt nicht aggressiv, so wie es Seelsorger Brandbeck in seinem Brief an die Staatsanwaltschaft ebenfalls bestätigt hatte (Beweis Brief in meinem Blog)Ärzte der ST. Josef Klinik empfahlen der Vitos Klinik, dass mein
Sohn noch ein paar Tage zur Beobachtung und zum Fäden entfernen da bleiben soll. Doch diese sadistischen Pfleger hatten nur ihre Machtausübung im Kopf und fixierten Klaudiusz ans Bett sofort nach der Operation. Am nächste Tag haben diese sadistischen Pfleger ihn noch sehr geschwächt aus dem Bett geholt und mit Metall Handfessel zur Forensik Gießen zurückgebracht . Während des Aufenthaltes im Krankenhaus St. Josef haben diese Pfleger mich die Mutter und Betreuerin auf das übelste beschimpft und beleidigt. Ich sollte mit mein Sohn nur Deutsch sprechen, kontaktieren in unsere Muttersprache wurde uns verboten. Die schrien, falls ich noch ein Wort in Polnisch sprechen würde, werden sie mich hier rausgeschmeissen aus dem Krankenhaus. Die Pfleger sind zu den Ärzten gegangen und haben von der Klinik verlangt, dass die Klinik mir Hausverbot geben. Das haben die Ärzte von dem St. Josef Krankenhaus nicht gemacht, denn das sind wirkliche Mediziner und keine Psychiater.
Wer ist hier aggressiv und krank?
Es gehören einige Pfleger und sogenannte Ärzte in diesen sogenannten Krankenhäuser auf ihre geistige Zurechnungsfähigkeit untersucht. Diese sogenannte Ärzte – Psychiater mit ihrer Scheinwissenschaft und ihrer Phantasie sind gefangen in ihrem eigenen Wahn System. dass Sie ihren Patienten immer gerne diagnostizieren und deren Diagnosen sind meistens falsch. Ärzte täuschen sich nie, und dazu gehören viele Psychiater Hier zu lesen
Statistik, Lügen, PsychiatrieTolle Hechte Manche Psychiater verteidigen sich gegenüber  Kritik, dass die Effektivität psychiatrischer Maßnahmen im Licht der Statistik betrachtet nicht gerade als berauschend eingestuft werden könne weiter hier http://lexikon.ppsk.de/sichtweisen/methoden/#mozTocId416230
Meinen Sohn wurden 10 verschiedene Diagnosen gestellt und dabei keine richtige. Forensische Psychiatrie Haina, Gießen und Riedstadt lügen und erfinden über Patienten Fehlverhalten um lange Profit daraus zu machen. Menschen werden dort traumatisiert, erpresst, gequält unter Druck gesetzt usw. Auf einer Zeit dort kommt jeder krank und  gebrochen heraus.
Hier sind Beweise, dass mein Sohn während seines Aufenthaltes im Krankenhaus  unauffällig war:


Von Blogger am 5/29/2017 06:34:00 vorm. unter Psychiatrielager eingestellt