zwischen den Zeilen steht die Wahrheit

Angst vor dem Frieden!!
Hallo Freunde,
heute ist Sonntag, die Sonne öffnete leicht die Augen, ich lasse sie noch ein wenig schlafen. denn sie hat heute ihren ersten Urlaubstag und versucht den Kopf von ihrer Arbeite beim DRK frei zu bekommen.
So sitze ich und bekomme das Erlebte von gestern nicht aus meinen Kopf.
Bei einem älterem Ehepaar, der von der Mutter so hochgelobte Sohn, spricht mehrere Sprachen, hat studiert, sitzt neben mir mit einem neu erworbenen Heldenepos, „In Auschwitz“.
Er, „Mutter das schauen wir uns morgen gemeinsam an, da geht richtig die Post ab“.
Ich erfahre, Russland hatte mal Finnland annektiert, aber man habe sich 1917 wider befreit, der Mensch wird nie im Frieden leben, es geht immer um Verteidigung.
Das Letzte musste ich erst mal sacken lassen, „immer um Verteidigung“. Der Film noch auf seinem Schoß, der einen schneidigen SS Offizier vor den Tor von Auschwitz abbildet.
Vor was wir uns verteidigen müssen, ist es nicht so, dass wir anhäufen und uns dann „verteidigen“, wenn die anderen sich verteidigen, nur um überleben zu können?
Will er nicht gelten lassen, er holt noch zwei Bücher, die einen finnischen Helden zeigen, der auch in der Leibgarde des Zaren mitwirkte. Der kluge Sohn ist Historiker, philosophieren will er nicht, aber Helden und schneidige Offiziere scheinen es ihm angetan zu haben. Das Leid hinter dem Tor von, „Arbeit macht Frei“, scheint ausgeblendet. Die Stimmung hebt sich, mir fallen unsere Politiker ein und Hegel, der ja schon Kriege und Gewalt als eine Art „natürliche Reinigung“ ansah. Unsere Politiker spielen scheinbar auch mit diesem Zyklus, anders sind die tausenden Dokus im TV über Kriege und Krieges-Kriege, dem erziehen zum Konsumenten, dem fallen lassen der Masse, der Welt, Szenarien der Angst, um dann in einer Lethargie der Heldensagen die Welt retten zu wollen.
Meine kluge Britta nimmt die Bücher, das Video und legt es auf den Beistelltisch mit den Worten, „wenn du darüber nicht diskutieren willst, müssen wir es uns auch nicht ansehen“.
Man bin ich stolz!
Er greift sich seine Heldensagen, ohne aufzublicken sagt er giftig, „ICH untersage dir das, ICH lasse mir, wo ich zu Hause bin, nichts sagen“. (Einzelkind)
Er war zu Gast bei seinen Eltern, seine Ehe geht den Bach runter und er greift meine liebe Britta an, wirft ihr vor, „ja meine Frau spricht auch immer dazwischen….“
Wir stehen auf und gehen. Ich verabschiede mich bei dem Hausherren, denn die Mutter hat, sie ist schon recht schwerhörig, Partei für ihren Sohn ergriffen.
Intelligenz?
Was haben wir von Bildung, wenn nicht der Erhalt, sondern die neusten Zünder und Blindpesen uns umgeben und regieren??
Sie haben Angst vor den Frieden, der ihnen ihr Spiel, ihre Macht, ihre Helden nimmt!

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