Martin Luther – Lüge

Die Martin Luther Lüge

Heute wäre Luther ein Terrorrist,
ein Hetzer, Nutznießer, Antisemit,
anlocken, fälschen für den Tourist,
seine Heldensagen Glanz ihm gibt.

Gespalten katholische Eintracht,
Ablass, Selbstsucht, Pur-Pur, Prunk,
Gutenbergs Druck brachte ihm Macht,
unter den Bauern mächtiger Stunk.

Unter Thomas Müntzer gegen Willkür,
Sechstausend ließ Luther abschlachten,
den Juden schlug er zu die Tür,
die Freiheit, der Freiheit trachtend.

Nicht er schlug die Thesen an,
ein Hausmeister geschwind als Bote,
Herr Luther immer ein Lebemann,
brachten diese Millionen Tote.

Kurie sperrte sich – wie heute,
Freiheit bedeutet Machtverluste,
Luther nicht Rom, Worms scheute,
die Bulle, sich verstecken musste.

„Ich stehe hier, ich kann nicht anders“,
so wie sie heute in Dresden stehen,
Bibelübersetzung, er konnte das,
auf der Wartburg den Teufel sehen.

Evangelium – frohe Botschaft,
war es für Luther ein Geschäft,
für Katharina von Bora die Last,
Studenten ohne Ruh, teure Rast.

Spaltung verbirgt ein gegenüber,
ein Gott mit vielen Namen und GmbH´s,
geht die Geschichte drunter und drüber,
wollt Ihr wissen wie es wirklich war?

Helden zum Mahnen und doch vergessen,
Verklärung, um nicht aufzuarbeiten,
sich an den falschen Helden messen,
Geschichte zum Zwecke aufbereiten.

Volksdichter
Frank Poschau
18.05.2017

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