verharmloste Nebenwirkungen

https://www.kvpm.de/pressemitteilungen/2016/verharmloste-nebenwirkungen/

Textauszug:

Werde Ritalin verhaltensauffälligen Kindern gegeben, „funktionierten“ diese dann zwar, aber gemäß ihren jahrelangen Beobachtungen würden sie in einen zombieartigen, gefühlsarmen Zustand versetzt. Ihre Lebendigkeit werde abgeschnitten und sie könnten, wie man das auch von Drogen-Abhängigen kennt, nicht mehr zwischen gut und böse unterscheiden.

Außer bedenklichen Nebenwirkungen wie Wachstumsstörungen und Herzrasen wies Dr. O. in Zusammenhang mit Ritalin auf die hohe Suchtgefahr hin. Versuche man das Mittel wieder abzusetzen, könnten dramatische Entzugssymptome einsetzen, die von Schlafstörungen über schlimme Depressionen bis hin zu unkontrollierten Gewaltausbrüchen reichten. Sie verlangte eine Untersuchung darüber, inwieweit die in den vergangenen Jahren stark zunehmenden Amokläufe überwiegend in den USA mit der parallel dazu verlaufenden Ausweitung der Verschreibung von Ritalin und „Glückspillen“ wie Prozac an Kinder und Jugendliche zusammenhängt.

Um Psychopharmaka bei jungen Patienten abzusetzen und die dabei auftretenden Symptome abzumildern, verwendet Dr. O. in ihrer Praxis entgiftende Medikamente und Pflanzen wie Korianderkraut, Bärlauch und Olivenblätter. Das Absetzen vor allem von Ritalin dürfe nur schrittweise unter ärztlicher Aufsicht erfolgen, warnte sie.

Weltweit werden Psychopharmaka schätzungsweise an 20 Millionen Kinder verabreicht. In Deutschland sind es momentan etwa 350 000.

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