im Sold des Staates (wer immer das ist)

Manche – oder besser Viele meinen, dass die dem Staat dienen – oder konkreter – da sie im Staatsdienst besoldet werden – würde sie stark machen – aber das Gegenteil ist der Fall – im Staatsdienst Geld entgegen zu nehmen – macht sie schwach – weil abhängig.

Sie meinen dann unbedingt das tun zu müssen, was Andere von ihnen erwarten oder für Richtig halten – wie z.b. Richter glauben, dass ärztliche Gesichtspunkte die Gesetze – selbst das Grundgesetz oder die Menschenrechte aushebeln würden –

und so tun sie unrecht – und genau das Gegenteil von dem was sie selbst sollten – nämlich die Einhaltung der Gesetze zu überwachen.

„Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing“.

Macht entsteht allein dadurch, dass andere daran glauben, das so etwas Abstraktes wie „Staat“ existieren würde – oder gar dass Staat sie an Vaters statt vertreten würde.

Selbst Staatsgewalt empfinden sie als richtig – trotzdem diese Staatsgewalt ihnen Schaden zufügt – und welches abhängige Kind wagt schon Rechenschaft vom Vater zu verlangen.

Analoges gilt zu Mutter Kirche – obwohl da die Loslösung ehr möglich ist zumindest oberflächlich.

Denn diese Kirchen-Mutter kommt im neuen Gewand als Sozial-Institution wieder und kassiert tüchtig ab – was dann ja wieder hingenommen wird – im guten Glauben.

Staatsdienst ist ebenso wie Gottesdienst/Kirchendienst oder Wehrdienst – Kapitaldienst immer Abhängigkeit und immer Ausbeutung.

Setzt also grundsätzlich die Un-freiheit voraus und übt Gewalt aus.
Wenn Sie hier Petitionen verfassen – im guten Glauben und hoffnungsvoller Erwartung – dann müssen diese ent-täuscht werden – denn von Nutznießern dieser Sklaverei und Untertanengeist können Sie kein Recht oder Rechtsempfinden – oder gar Gerechtigkeit bekommen – sondern nur Er-zieh-ung. Betäubung ihrer Auflehnung, Beschwichtigung ihrer Kritik.

Solche  Petitionen/Bitten  können keine Abhilfe schaffen.

Oder glauben Sie wahrhaftig, wenn Sie einen Mörder bitten könnten, nicht zu morden – dass er das dann tun wird – weil Sie, , das Opfer, es gerne so hätten ?

Sie müssen sich selbst helfen – indem Sie von ihrer Illusion lassen – indem Sie sich bewusst dafür entscheiden, das Richtige zu tun.
Das ist schwer genug für Menschen, die alleine gegen ein Heer von abhängig Unfreien agieren – aber es ist möglich.

Zumindest muss man es versuchen. Und so tun Petitionen genau das – sie schaffen Klarheit und klären auf. wecken in uns den Gerechtigkeitssinn und die Solidarität.

Das Bild von Don Chichotte drängt sich da auf – den Kampf gegen Windmühlenflügel – nur wem bewusst ist – wie die Sache läuft und was im Inneren die Welt zusammenhält – kann nicht enttäuscht werden.

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