Die Jahrhundertfrau hat Geburtstag

Die Jahrhundertfrau Dorothea Buck feiert heute ihren 100. Geburtstag
Für alle, die nicht wissen, wer Dorothea Buck ist: Die Bildhauerin Dorothea Buck, geboren am 5. April 1917 in Naumburg an der Saale, war nach freier künstlerischer Tätigkeit von 1969 bis 1982 Lehrerin für Kunst und Werken an der Fachschule für Sozialpädagogik I in Hamburg. Lebt seit Juli 2013 in einer Seniorenanlage in Hamburg.
Zwischen 1936 und 1959 erlebte sie fünf schizophrene Schübe. In ihrem ersten Schub wurde sie in den v.Bodelschwinghschen Anstalten in Bethel zwangssterilisiert. Dorothea Buck war und ist maßgeblich in der Bewegung der Psychiatrie-Erfahrenen aktiv, die sich Ende der 1980er Jahre zu formieren begann. Sie ist die Ehrenvorsitzende des 1992 von ihr mitgegründeten Bundesverbands Psychiatrie-Erfahrener (BPE) e.V.
Zusammen mit Thomas Bock gründete sie 1989 das erste Psychose-Seminar in Hamburg und warb auf vielen Lesereisen im In- und Ausland für die Idee des Trialogs zwischen Betroffenen, Angehörigen und in der Psychiatrie Tätigen. Ihr bahnbrechender Erlebnisbericht »Auf der Spur des Morgensterns. Psychose als Selbstfindung« erschien – von Hans Krieger herausgegeben – erstmals 1990 unter ihrem Pseudonym Sophie Zerchin, einem Anagramm aus Schizophrenie.
Seit 1997 Trägerin des Bundesverdienstkreuzes erster Klasse, seit 2008 Trägerin des Großen Verdienstkreuzes des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Seit 22.2.2017 Trägerin der Hamburger Medaille für Treue Arbeit im Dienste des Volkes in Silber.
Zeitungsartikel und sonstige Informationen anlässlich dieses besonderen Tages stehen auf ihrer Website http://www.dorothea-buck.de/index.h…
Igelin: Bitte lesen Sie ihre Geschichte, die mit der strengen christlichen Erziehung beginnt und mit den persönlichen Erfahrungen und Wünschen einfach nicht zusammenpassen will.
Psychische Störungen – wenn es denn solche gäbe – sind also immer Widersprüche zwischen den aner-zogenem Rollenspiel und dem natürlichen menschlichen Empfindungen – zu denen die Wertungen der Anderen einfach nicht passen wollen.
Sie können also „Psychosen“ vermeiden, wenn Sie Ihre Wertungen lockern und öffnen – und sich darüber klar werden, dass die Kultur im Äußeren nicht alles ist – und vor allem nicht das Wesentliche.
Und NEIN ! – ich bin gegen Trilogie – weil man sich nicht mit den leeren Worthülsen der psychiatrischen Geschäfte befassen sollte – will man überleben – sondern man sollte immer sich selbst treu bleiben – und deshalb auch das eigene Befinden mit den eigenen Worten beschreiben. Psychiatrische Diagnosen mitsamt den folgenden chemischen Nervengiften erzeugen erst das, was sie angeblich heilen wollen. Wer sich selbst für krank hält – ist krank. Wer sich selbst für gesund hält im Widerspruch zu dieser Kultur – der wird mehr Informationen finden und wachsen – sich bis zur Persönlichkeitsreife entwickeln – und das ist nur gesund. Thomas Schäfer: „Jammern ist leichter als handeln. „
Der PsychiatrieerfahrenenVerband Bochum ist mir immer opportun gekommen. falsch und verlogen – so sind sie für Sitzwachen eingetreten, anstatt die Fesselungen und die Zwangsmedikation insgesamt zu ächten.
Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s