Die Normierung der Kultur ist das Letzte

Die Normierung unserer Kultur und der Menschen, die darin leben ist heute so weit fortgeschritten, dass
von Igelin Pro @ 2014-04-02 – 00:31:53
dass außer einer Norm nichts mehr geduldet wird.

Was geschieht mit einer Gesellschaft, die sich so sehr einschränkt, dass sie nichts mehr zulässt als eine einzige Lebens- und Denkweise ?

Sie stirbt.

Als die Mütter in China damit begannen, ihren Töchtern die Füße einzuwickeln, damit sie klein blieben und modisch – brauch eine bis dahin hochentwickelte Kultur zusammen.

Als die Kelten und Germanen ihre Ernährungs-weise und Kultur verloren – verloren Sie sich selbst.
Als die Indianer ihre Lebensphilosophie und ihre Kultur verloren – verlogen sie alles.

Wir heute erleben auch nur noch die Reste einer einst hoch entwickelten Kultur des Fortschritts und der Wissenschaft. (Der Dichter und Denker)
Wir haben uns festgefressen, wie ein Motorkolben ohne Öl.
Und zwar nicht, weil Menschen aus anderen Kulturkreisen zu uns kommen – sondern weil wir unsere eigene Kinder an Fremde verraten und verkaufen.

(Der Rattenfänger von Hameln)

für Geld.

Denkt auch nur mal daran, dass wir sogar unsere deutsche Sprache verleugnen, anstatt sie zu pflegen.
Daran ist nicht nur diese Rechtschreibreform schuld, sondern auch die Benutzung von Abkürzungen und die englische Form der Kleinschreibung und das Ankreuzen in Formularen und Prüfungsklausuren und nicht zuletzt die vielen englischen Wörter, die heute schon so selbstverständlich sind, dass wir meist gar nicht mehr wissen, wie das Deutsche lautet.

Aber das Schlimmste ist und bleibt der Verrat und das Ausliefern der Kinder an Fremde; an Kinderlose, an Herrschsüchtige, an Habgierige, an Wichtigtuer, an Fremde.

Goethe überlegte, warum wohl die Kinder selten den Beruf oder das Handwerk ihres Vaters übernehmen.
Heute übernehmen die Kinder nicht mal mehr die Sprache ihrer Eltern oder die Wohnstatt ihrer Ahnen geschweige denn deren Lebensweise.

Geschichte ist nicht mehr die Erfahrung der Alten und Vorfahren, sondern irgend eine politische Festlegung aus Büchern.
Nicht die Eltern lehren ihren Kindern was gut oder böse ist, was recht und unrecht ist, sondern Gleichaltrige in Massen-Kindereinrichtungen.

Haben wir unsere Geschichte und Alten verloren, haben wir unsere Vergangenheit verloren.
Haben wir unsere Kinder verloren, haben wir unsere Zukunft verloren.

Haben wir unsere eigenen Bedürfnisse, Gefühle und Instinkte verloren, haben wir uns selbst verloren.

Es ist aber auch eine Chance – nicht nur ein totaler Verlust.

Aber ganz sicher finden wir diese Chance nicht unter Drogen und nicht mit chemischen Pillen und auch nicht auf der habgierigen Jagd nach dem Rausch der Süchte.

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