Gefährliche Bakterien oder gefährliche Pharmaindustrie ?

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Watergate Redaktion 22.3.2017

Die WHO hat erstmals eine Liste von Bakterien veröffentlicht, für deren Bekämpfung dringend neue antimikrobielle Medikamente entwickelt werden müssten. Die Liste nennt 12 Bakterienstämme als die größte Gefahr für die menschliche Gesundheit. Die Idee, dass bestimmte Mikroben, Bakterien und Pilze die Gegner des Menschen seien weil sie bestimmte Krankheiten verursachen und daher mit bestimmten Medikamenten bekämpft werden müssen, ist heute in viele Köpfen der Menschen verankert.

 

Zwei Wissenschaftler, Louis Pasteur und Robert Koch trieben diese Lehre der schädlichen Bakterien im 19. Jahrhundert voran. Pasteur sagte: „Gesundes Gewebe ist gleichbedeutend mit steril, also keimfrei. In einem gesunden Körper können Bakterien nicht nachgewiesen werden.“ Pasteurs Theorie wurde seit langem widerlegt. Tiere, die in Tierversuchen komplett keimfrei gehalten wurden, waren schon nach wenigen Wochen tot. Aktuelle Forschungen zeigen, dass Bakterien für den Menschen lebenswichtig sind. Forscher zeigen auf, dass allein im menschlichen Verdauungstrakt rund 100 Billionen verschiedene Bakterien und Pilze sind.
Der Mensch ist ein von Mikroorganismen beherrschtes Ökosystem. Gibt es trotzdem auch für den Menschen gefährliche Bakterien, die die größte Gefahr für die menschliche Gesundheit bilden? Forscher sagen dazu folgendes: Ohne das Auftreten der Bakterien wäre menschliches Leben nicht denkbar. Alles in der Natur geschieht im Gleichgewicht. Bakterien leben nicht isoliert in freier Atmosphäre, sondern sie kommen immer im Verband mit Zellen und Gewebeteilen vor.
Auf die Frage, warum bei sehr vielen Krankheiten sogenannte gefährliche Bakterien nachweisbar sind, antworten Forscher mit der Frage: Was komme zuerst, die Bakterie oder deren Nährboden? Das Umfeld lässt die Bakterien gedeihen. Dies würde auch erklären, warum so viele angeblich gefährliche Bakterien wie z B. Streptokokken auf der Haut zu finden seien und dort keinen erkennbaren Schaden anrichten. Bakterien würden erst dann gefährlich, wenn sie genügend Nährboden haben und sich infolge dessen ungleichgewichtig vermehren.

Deshalb sei es die Umwelt und die Umgebung, die sie gedeihen lassen. Bakterien erzeugten nicht direkt eine Krankheit im Menschen sondern vielmehr bringe ein schwaches Immunsystem Bakterien zum Wachsen. Körperliches Ungleichgewicht entstehe durch Vitamin- und Mineralmangel, unzureichende Bewegung, ebenso aber auch durch Drogen, übermäßigen Alkohol und Zuckerkonsum.
Doch bei der WHO kommt es bis heute zu keinem Umdenken. Jährlich werden neue Impfstoffe gegen Bakterien produziert. So wird eine Medizinindustrie erhalten, die jedes Jahr mehr Profit abwirft aber auf einer überholten und klar widerlegten Erkrankungsthese basiert. Daher muss bezweifelt werden, ob die Pharmaindustrie wirklich dem Wohle der Bevölkerung dient. Die Lehre der gefährlichen Bakterien scheint einzig und allein dem Wohle der Pharmaindustrie zu dienen.

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