Zitat aus sott.net de

Zitat des Tages

Emotionale Re-aktivität schließt fast immer bewusstes Gewahrsein aus. Zurückhaltung und Beherrschung von ausdrucksstarken Impulsen erlaubt es uns hingegen uns unserer tieferliegenden körperlichen Grundhaltung und der Geisteshaltung bewusst zu werden.

Daher ist es die Zurückhaltung, die ein Gefühl in die bewusste Wahrnehmung bringt.

Veränderung geschieht nur in Anwesenheit von Achtsamkeit und Achtsamkeit ist nur anwesend, wenn körperliches Gefühl vorhanden ist (d.h. das Gewahrsein der körperlichen Grund- und der Geisteshaltung)….

Indem man Sinneseindrücke von inneren Bildern und Gedanken entkoppelt, zerstreut man hochgeladene Gefühle und erlaubt es ihnen sich flüssig in Gefühls-Abstufungen, die auf Sinneseindrücken basieren, zu wandeln.

Dies ist in keinster Weise das selbe wie das Unterdrücken oder Verdrängen von Gefühlen.

– Peter Levine, „Sprache ohne Worte“
Igelin; Menschen, die ihre Gefühle unterdrücken erkennt man daran, dass sie ihre Ellenbogen stets eng am Körper halten. Das macht einen steifen Eindruck – nun ja, versteift ist dann wohl auch das Denken und Nichtfühlen  dieser Menschen.  Aber – der Mensch ist nun mal keine Maschine !.  Ohne Gefühle gibt es kein Leben.
Allerdings gibt es Berufe, wo das Zeigen von Gefühlen, Sympathie oder Antipathie nicht erwünscht ist oder nicht angebracht – dann sollte man aber doch zu einer höflichen Form der Absage kommen, um den Mit-Menschen nicht zu kränken oder zu verletzen.  Denn dass der andere nicht merkt, was ist –  ist nur eine Illusion.
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