Bayer: Kindermord aus Gier

15.03.2017
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BAYER: Kindermord aus purer GIER? Verbrechen vertuscht…

von Volker Hahn

Haben Sie schon mal etwas von Duogynon gehört? Nein, das ist kein Wunder. Denn anders als bei dem weltbekannten und berüchtigten Schlafmittel Contergan wurden die missgebildeten Kinder beim seinerzeit innovativen Hormonpräparat Duogynon niemals entschädigt.

Und deshalb läuft jetzt auch eine Klage gegen den Pharma-Riesen Bayer, die auf Mord lautet. Weil die

zahlreichen Opfer sich nicht länger damit abfinden wollen, dass sie schlicht vergessen wurden und ihr Leid niemals entschädigt wurde. Denn Mord ist das einzige Verbrechen in Deutschland, das nie verjährt.Grausame Verstümmelungen

Sie alle kennen die Bilder von Contergan-Opfern: Kinder mit verkümmerten Ärmchen und Beinchen sind Menschen in diesem Land als Bilder im Kopf, weil der Contergan-Skandal letztlich aufgeklärt wurde.

Anders ist es beim Hormonpräparat Duogynon, dessen Opfer weder bekannt sind noch je entschädigt wurden. Dabei sind deren Verstümmelungen nicht minder schlimm: Schwere Missbildungen wie offener Rücken, Wasserkopf oder Herzfehler werden mit dem Präparat in Verbindung gebracht. Hunderte Mütter brachten in den 60er und 70er Jahren Kinder mit schwersten Missbildungen zur Welt: „Ursache war ein Schwangerschaftstest, der auf der Basis des Hormonpräparates Duogynon funktionierte.“

Zu den Folgen des damals revolutionären Präparats gehören auch Fehlbildungen wie etwa verkümmerte Geschlechtsorgane, fehlende Organe und Gliedmaßen, Herzfehler, Erblindung oder Taubheit …

Der schreckliche Verdacht

Für die lebenslang schwerst geschädigten Opfer ist klar, dass Duogynon die Ursache ihrer Leiden ist. Der verantwortliche Pharma-Riese streitet das vehement ab und zieht sich seit Jahren aus jeder Verantwortung.

Der Schwangerschaftstest war seinerzeit hoch innovativ, weil er den Einsatz von Fröschen überflüssig machte. Klingt wie aus der Steinzeit, ist aber wahr: Duogynon war der allererste Schwangerschaftstest in Deutschland, der ohne Tiere auskam. Denn vorher wurden Frösche zum Nachweis einer Schwangerschaft benutzt, denen Harn der Frauen unter die Rückenhaut gespritzt wurde, um eine Schwangerschaft anhand der Reaktion bei den Tieren nachzuweisen. Mit Duogynon wurde dann den Frauen das Gelbkörperhormon Progesteron injiziert oder in Form von Dragees verabreicht, um eine Schwangerschaft zu bestimmen.

Der Vorwurf: Das ergab nicht nur ordentliche Gewinne für den Pharma-Hersteller, sondern auch massive Gesundheitsschäden für die ungeborenen Kinder.

Pharma-Mord aus Gier?

So lautet der Vorwurf vieler Opfer heute. Denn es gibt aus ihrer Sicht mehr als genug sichere Anhaltspunkte, dass die Schering AG – mittlerweile vom Pharmariesen Bayer übernommen – sehr wohl von den enormen Risiken ihres Präparats gewusst, diese aber aus Profitgier gezielt verschwiegen hat. Doch beide Konzerne haben bislang jede Verantwortung weit von sich gewiesen.

Bislang scheiterten alle Prozesse an dem Zauberwort Verjährung. Was nach Ansicht der Opfer schon bezeichnend genug ist, denn wer sich seiner Sache wissenschaftlich sicher ist, der muss diesen Ausweg ja nicht wählen. Opfer des vergessenen Pharma-Skandals haben deshalb jetzt Anzeige wegen Mordes durch Unterlassen eingereicht und hoffen so auf Gerechtigkeit. Denn Mord verjährt nicht. Die Opfer glauben, dass die Verantwortlichen das Risiko kannten und vorsätzlich handelten: „Sie wussten, dass das Medikament auch später, nachdem die Kinder geboren waren, tödlich wirken kann.“

Nicht der erste Fall

Es gab in der Vergangenheit mehrere Fälle, bei denen Pharma-Firmen schließlich ihrer Verantwortung nicht entgingen. Dazu gehört in erster Linie der Contergan-Fall, wo Kinder ebenfalls mit schwersten Missbildungen zur Welt kamen und der Hersteller schließlich Millionen zahlte. Auch beim Bluter-Skandal um verunreinigte Präparate zur Blutgerinnung, an denen hunderte Menschen starben oder schwer erkrankten, gab es zumindest für Teile der Betroffenen Entschädigungen. Die fallen beim Vioxx-Skandal in Milliardenhöhe aus, weil tausende Menschen alleine in Deutschland Schlaganfälle und Herzinfarkte erleiden.

Bei Duogynon bleibt die Gerechtigkeit bislang auf der Strecke, die Opfer ohne jede Anerkennung oder gar Entschädigung. Sie müssen jetzt weiter versuchen juristisch sauber zu beweisen, dass ihnen schweres Unrecht widerfahren ist – und weiter widerfährt. Die Beweislast liegt bei Ihnen, dass Duogynon alleine für die schweren Schäden und Missbildungen, sogar für den Tod, verantwortlich ist.

Die ersten Klagen, damals noch gegen Schering, wurden schon Ende der 70er Jahre erstattet, die Ermittlungen schließlich Anfang der 80er Jahre eingestellt. Auch in Großbritannien gab es Versuche vor Gericht, sogar das Parlament hat sich dort bereits mit dem Skandal beschäftigt. Der inzwischen zuständige Bayer-Konzern jedoch bleibt bei seiner Verweigerungshaltung und lehnt nach wie vor jede Verantwortung kategorisch ab.

Fazit: Im Lichte der bisherigen Erkenntnisse erscheint diese Verweigerung der Verantwortung mehr denn je kaum noch haltbar. Die Opfer von Duogynon werden einfach im Regen stehen gelassen. Das ist unwürdig und unmoralisch. Wer Fehler macht, der muss zu ihnen stehen. Das gilt gerade für Pharma-Riesen, die Milliarden scheffeln. Der Ansatz der Opfer ist richtig: Mord verjährt nicht!

Ihr
Volker Hahn

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