ohne Mitgefühl sind wir kein Volk

http://www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion/arno-gruen-ueber-den-verlust-des-mitgefuehls

Wir wurden als Orginale geboren und sterben als Kopie.

Arno Gruen ist nicht müde, Liebe und Mitgefühl als die Säulen des Menschseins auszumachen.

Arno Gruen liefert ein leidenschaftliches Plädoyer für Empathie, eigentlich eine angeborene Eigenschaft, die dem modernen Menschen im Laufe der ersten zwei Lebensjahre abhanden kommt.

Der Verlust des Mitgefühls entsteht, weil der Mensch von Anfang an lernt: Kampf und Konkurrenz sind die Triebkräfte des Daseins. Kinder lernen Feind-Denken. Andere Bewusstseinszustände werden als naiv eingestuft, als unrealistisch, als schwach. Empathische, dem Menschen zugewandte Wahrnehmungen werden unterdrückt und unser Bewusstsein wird auf abstrakte kognitive Ideen, über das, was Realität ist, reduziert.

Gruen meint: Diese Zivilisation produziert Menschen, die standardisiert sind, die Angst haben, als Aussenseiter zu gelten. Und das, obwohl sich alle heute für Individualisten halten.

Denn Arno Gruen ist sich sicher: Der Mensch ist von Anfang an gut. Und wir unterliegen einem Irrtum, wenn wir glauben, das Leben sei ein einziger Kampf und es ginge ums Fressen und Gefressen werden. «Homo homini lupus est» («Der Mensch ist den Menschen ein Wolf») ist gemäss Gruen kein natürliches Gesetz, sondern ein von Menschen gemachtes und unhinterfragtes Konzept.

Gruen will einen Perspektivenwechsel. Weg von den Standardeinstellungen im Kopf.

Wir haben verlernt, autonom zu denken und zu fühlen, unabhängig davon, was in unserem Bewusstsein verhaftet ist. Wir staunen darüber, wie stark die Denkmuster sind, die Erziehung und sozialer Wirklichkeit zugrunde liegen. Sie werden nicht mehr hinterfragt. Der alltägliche Kampf wird als «naturgegeben» hingenommen.

Und nun sagen Sie nochmal, dass Menschen, die da nicht mitgehen wollen und können psychisch gestört wären oder depressiv oder bipolar gestört.

Sollten die Psychiater und ihre Zuhälter und Zuschläger nicht besser therapiert werden, als die Opfer dieser Ellenbogengesellschaft ?

Ver-rückt – so der schweizer Arzt Dr. R. Dahlke bedeutet aus der Masse herausgerückt.  das ist doch was Gutes – wenn man bedenkt wer die Masse bildet !

 

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